• UpperBroccoli@lemmy.blahaj.zone
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    5 months ago

    Erwartbar, wenn man einen Blackwater-Lobbyisten als Bundeskanzler hat und dessen Partei in der Regierung den Ton angibt. Quasi Politk von Reiche für Reiche.

    • brainwashed@feddit.org
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      5 months ago

      Mein Blackrock Welt ETF verdient auch wunderbar an Solartechnick, die weiter subventioniert wird. Macht null Sinn der Punkt.

        • brainwashed@feddit.org
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          5 months ago

          Nö. Die Idee, dass sich mit Fossilem soviel besser Geld verdienen ließe, ist einfach falsch. Blackrock ist herzlich egal, ob du über sie in Kohle, Atom oder Solarstrom investierst. Die Legen dein Geld einfach per Index an. Insofern haben sie auch kein inhärentes Interesse daran, dass irgendwo weniger Geld ausgegeben wird.

          • plyth@feddit.org
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            5 months ago

            Es geht erst einmal nicht um Profite.

            Dein ETF verdient per Index, aber wer bekommt die Stimmrechte, die sich aus den Anteilen ergeben, und damit die Möglichkeit, Lobbyisten per Spesen zu bezahlen und die Politik zu gestalten?

            Öl ist dann einfach nur ein politisches Mittel. Siehe Kuba, ohne Öl/Gas keine ertragreiche Landwirtschaft, ein schwieriger Warentransport und kein Flugverkehr.

            Damit der Einfluss bleibt, dürfen die Prozesse nicht elektrifiziert werden. Dies dürfte dann ein Grund für Reiches Engagement gegen Solarkraft sein.

            • brainwashed@feddit.org
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              5 months ago

              Ich kann dir nicht folgen. Es gibt Stimmrechte für Aktien. Wie ergeben sich daraus Moneten für Lobbyisten. Kannst du das noch mal näher ausführen? Die Stimmrechte für Aktien habe ich nämlich für Firmen, die in erneuerbare machen ja genauso. Was hat unsere Solarförderung mit Embargo der USA gegen Kuba zu tun?

              Das hört sich für mich alles wie Verschwörungsgeraune an.

              • plyth@feddit.org
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                Deutsch
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                5 months ago

                Nutzt du deine Stimmrechte oder kann Blackrock für dich entscheiden?

                Die Stimmen bestimmen den Vorstand.

                Der Vorstand bestimmt die Manager.

                Die Manager bestimmen einen Teil der Lobbyisten.

                Die Lobbyisten bestimmen die Politik.

                Mit genügend Stimmen kann man z.B. dafür sorgen, dass Solarunternehmen sich weniger aggressiv für Solarförderung einsetzen.

                Das hört sich für mich alles wie Verschwörungsgeraune an.

                Ist es. Wer kann schon wissen, was Besprochen wird? Es besteht einfach nur die Möglichkeit zur Einflussnahme und ich fände es komisch, wenn sie nicht genutzt würde.

                Was hat unsere Solarförderung mit Embargo der USA gegen Kuba zu tun?

                Nicht viel. Blackrock wird von den USA kontrolliert, und hat so ein Interesse, amerikafreundliche Manager zu positionieren. Das sollte dazu führen, dass in Deutschland Entscheidungen getroffen werden, die vorteilhaft für die USA sind.

                Wenn Deutschland nun weiterhin viel Gas braucht und das Gas aus den USA kommen muss, dann kann es gut sein, dass diese Entscheidung von den USA beeinflusst wurde, u.a. durch die Stimmen von Blackrock.

                Kuba ist nur ein Beispiel, wie die USA die Abhängigkeit von ihrem Gas nutzen könnten.

                • brainwashed@feddit.org
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                  5 months ago

                  Mit genügend Stimmen kann man z.B. dafür sorgen, dass Solarunternehmen sich weniger aggressiv für Solarförderung einsetzen.

                  Aber warum nur? Die Kette ist hier doch ewig lang, Ministerin tut Ding, weil Lobbyisten der Solarlobby weniger Stark Lobiieren weil deren Eigentümer auch Besitzen und… ja was? Ob sie jetzt mit Öl Geld verdienen oder mit Akkus ist denen doch völlig wumpe. Es ist einfach null stichhaltig.

                  Wenn Deutschland nun weiterhin viel Gas braucht und das Gas aus den USA kommen muss, dann kann es gut sein, dass diese Entscheidung von den USA beeinflusst wurde, u.a. durch die Stimmen von Blackrock.

                  Muss es ja eben nicht. Wenn “kann es ja ein dass” dein einziger Beleg ist, ist das eben nicht sehr überzeugend.

                  Kuba ist nur ein Beispiel, wie die USA die Abhängigkeit von ihrem Gas nutzen könnten.

                  Also sie wollen, dass wir abhängig von genau amerikanischem Gas sind um es uns dann nicht zu liefern weil Kuba, das abhängig war von venezuelanischem Gas wegen eines Embargos und … äh so 70 Jahren sozialistischer Misswirtschaft … jetzt Probleme hat. und irgendwas irgendwas Blackrock.

                  Nee, haste mich jetzt nicht überzeugt.

                  Das ganze Argument fusst doch ungefähr auf Blackrock = böse Kapitalisten, ohne dass man hier nen konkreten Punkt formuliert bekommt.

  • Rise1547@feddit.orgdeleted by creator
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    5 months ago

    Es macht nicht mal turbo-kapitalistisch gesehen Sinn, was diese unfähige Person veranstaltet. Das ist einfach nur Sabotage am Bürger und an Deutschland.

    • Quittenbrot@feddit.org
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      5 months ago

      Es macht dann Sinn, wenn man sich überlegt, dass diese Frau ausschließlich im Interesse der großen Stromkonzerne agiert.

  • excral@feddit.org
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    5 months ago

    Dass diese Debatte überhaupt aufkommt ist das wahre Problem. Die Reaktion sollte in etwa so aussehen:

    Und damit ist das Thema durch

    • B0rax@feddit.org
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      5 months ago

      Ja, die Medien hinterfragen auch nicht mehr kritisch oder irgendwas… was ist aus Journalismus geworden?

  • SpongyAneurysm@feddit.org
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    5 months ago

    Also der Vorschlag mit einer fixen, ziemlich saftigen Anschlussgebühr ist offensichtlich unpopulär und ein Instrument, dass den PV-Ausbau verhindert.
    Aber wir können hier jetzt, wie üblich stänkern mit “Buh! Lobbyinteressen!”, “Vetternwirtschaft!”, “Reiche doof!”, und da bin ich ja auch immer gern dabei, aber konstruktiv ist das nu auch nicht.

    Bei Lichte betrachtet (am besten Sonnenlicht) müssen wir doch anerkennen, dass diese Form der dezentrale Energieerzeugung, so sinnvoll sie auch ist, eine Herausforderung für den wirtschaftlichen Betrieb eines Stromnetzes darstellt.

    Egal ob mit Akku oder nicht, führt eine sinnvoll genutzte private Solaranlage ja immer dazu, dass weniger Strom aus dem Netz verbraucht wird; selbst mit Akku aber nicht dazu, dass die Lastspitzen, auf die das Netz ausgelegt werden muss verringert werden. Denn an trüben Wintertagen läuft ein wirtschaftlich ausgelegter Akku zwangsläufig spätestens am Nachmittag dann doch leer und man will dann aber trotzdem weiterhin uneingeschränkt seine Geräte nutzen, bzw. zukünftig seine Bude heizen/sein Auto laden können. Das ist weder den Leuten, noch der Technologie vorzuwerfen, aber ergibt einfach das Problem, dass die Netzbetreiber weniger (verbrauchsabhängiges) Netzentgelt bekommen, aber das Netz im gleichen Maße aufrechterhalten, bzw. sogar noch ausbauen müssten (wegen prognostisch eher höheren Lasten durch z.B. E-Auto und Wärmepumpe). Selbst wenn man keine übertriebenen Gewinnabsichten unterstellt, ist das doch eine Problematik, die man lösen muss um ein Stromnetz wirtschaftlich betreiben zu können; wirtschaftlich im Sinne von kostendeckend, bedürfniserfüllend und finanziell nachhaltig tragbar.

    Ich fände es besser, wenn wir hier einen konstruktiven Austausch finden, wie man das organisiert kriegen soll.

    • GardenGeek@europe.pub
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      5 months ago

      Okay, versuchen wir es mal.

      Aus meiner Sicht muss das ganze über Steuern quer finanziert werden. Laut den Angaben hier https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Netzentgelte/start.html zahlt die Industrie im Durchschnitt weniger als die pirvaten Endverbraucher. Das ist politsch so gewollt um die Industrie wettbewerbsfähig zu halten. Allerdings kann ich trotzdem nicht nachvollziehen warum die Verbraucher, die mittels PV (und absehbar auch flächendeckend privaten Kleinspeichern) weniger Netzkapazität nutzen jetzt MEHR zahlen sollen obwohl sie absolut WENIGER Leistungen des Betreibers beziehen.

      Stromnetzte gehören für mich zur Daseinsvorsorge und als solche sind sie öffentliche Aufgabe, daher scheint mir eine steuerfinanzierte Lösung sinnvoll.

      Probematisch wird es allerdings, wenn man gleichzeitig Industrie und wohlhabenden Steuererleichterungen verspricht… von einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder wenigstens einem Angleichen von Kapitalertrags und -lohnsteuer mal ganz zu schweigen. Ich befrüchte mit Frau Reiche wird es zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben kommen da die Belastungen durch die Finanzierung öffentlicher Daseinsvorsorge weiter von oben nach untern verschoben werden.

  • xlf42@feddit.org
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    5 months ago

    Reiche liefert wie bestellt. Also von ihren Freunden der Fossil-Lobby bestellt.

  • Aniki@feddit.org
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    5 months ago

    “Das sind bei durchschnittlichen PV-Anlagen (10 kWp) etwa 1.000 Euro, die der Netzbetreiber als reine Anschlussgebühr erheben soll – für einen Anschluss, den der Kunde schon hat”, so das Energieunternehmen 1Komma5°. Das drohe zum “Knock-out-Kriterium” für die Energiewende zu werden.

    Die Energiewende hängt nicht nur an privaten Solaranlagen.

    • Asinus@feddit.org
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      5 months ago

      Für andere Anlagen der Erneuerbaren wird sicher auch noch eine “Lösung” vorgeschlagen.

  • Christian@feddit.org
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    5 months ago

    Diese beiden Vorschläge in Kombination würden dazu führen, dass neue Anlagen auf privaten Dächern nichts mehr einspeisen.

    Wenn man nichts dafür bekommt, man aber im Gegenzug eine extra Anschlussgebühr zahlen muss, da die Anlage technisch Strom einspeisen könnte, würde man als Privatmann seine Anlage so konfigurieren, dass sie nichts einspeist und den Eigenverbrauch (mit Hilfe eines Akkus) maximiert.

    Wahrscheinlich ist das genau so gewollt. Macht den großen Energiekonzernen weniger Konkurrenz.

  • plyth@feddit.org
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    5 months ago

    Geld alleine kann es nicht sein. Warum kämpfen einige für die Erderwärmung? Da wir mit China Decoupling betreiben, wird es nicht die Nordpassage sein.

  • HansGruber@sh.itjust.works
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    5 months ago

    Also wir zahlen Netzentgelte für was nochmal genau?

    Dafür dass man jetzt, wenn man hilft bei der Energieversorgung, nochmal bezahlen soll weil die meisten Energieversorger (mutmaßlich) die letzten 20 Jahre in der Nase gebohrt haben?

    Stillstand belohnen, so wird das was mit dem Wirtschaftsaufschwung, Doppel wums und Rambozambo!