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Den Appell für einen “demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien” haben bis Dienstagvormittag 447 Medienschaffende, Forscherinnen und Künstler unterschrieben – der Tagesspiegel berichtete zuerst darüber. Die Initiatoren sind der Investigativjournalist und Grimme-Preisträger Silvio Duwe sowie die Autorin Annika Brockschmidt. Alleine schon der Sendungstitel sei journalistisch verantwortungslos. Caren Miosga nutze mit der “Fragestellung und der Wahl ihres Gastes eine von Rundfunkbeiträgen finanzierte Plattform, um Akteuren und Ideologien eine Bühne zu bieten, die im Falle eines Wahlsieges nicht zögern dürften, die Pressefreiheit erheblich einzuschränken oder abzuschaffen”, heißt es weiter.

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  • linule@lemmy.world
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    8 months ago

    Nein, man muss die wissenschaftliche Arbeit nicht zitieren, aber eben hartnäckig drauf hinweisen, denn das ist die eine und einzige Lösung des Problems. Wenn die Debatte ausufert, dann nochmal, und nochmal und nochmal

    • kossa@feddit.org
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      8 months ago

      Dann behauptet die Gegenseite weiter hartnäckig “wir haben auch Studien”. Das ist doch sogar bei so Themen wie dem Klimawandel so. Irgendein verirrter Sprallo schreibt ein Paper und plötzlich ist das eine zu beachtende Minderheitenmeinung, obwohl jahrzehntelange Forschung und Tausende Paper das Gegenteil belegen.

      Mach’ mal ruhig, weise hartnäckig auf die Lügenkonstrukte der extremen Rechten hin, und schau’ wie weit du kommst, wird super 👍.

      Hat auch noch niemand vorher versucht.

      • linule@lemmy.world
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        8 months ago

        Dann bleibt man wie gesagt hartnäckig beim Thema, denn die wissenschaftliche Richtung ist korrekt, man muss dann diskutieren, warum die Studien glaubwürdig sind oder nicht, und wenn Zweifel bezüglich der Wissenschaft selbst aufkommen, dann diskutiert man diese Zweifel, und so weiter.

        Die Sache ist, das ich dieses „bereits versucht“ ehrlich gesagt kein einziges Mal gesehen habe, in allen Fällen wurden Studien überhaupt nicht erwähnt. Also wenn es getan wird, ist es nicht oft genug.

        • da_cow (she/her)@feddit.org
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          8 months ago

          man muss dann diskutieren, warum die Studien glaubwürdig sind oder nicht, und wenn Zweifel bezüglich der Wissenschaft selbst aufkommen, dann diskutiert man diese Zweifel, und so weiter.

          OK, also muss ich bei jeder Diskussion ein so gutes Verständnis des Themas haben, dass ich Wissenschaftliche Literatur lesen und Interpretieren kann. Dieser Anspruch an Diskussion ist zwar nett, aber ich habe von ausreichend Themen nicht ansatzweise Genug Ahnung, als dass ich mir Zutrauen würde Studien gegen Anschuldigungen zu Verteidigen (sofern die Gegenseite sich die Studien überhaupt anschaut).

          • linule@lemmy.world
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            8 months ago

            Studien können verständlichere Zusammenfassungen haben, die sich je nach Kontext einsetzen lassen. Wenn nicht existierend, lässt man sie erstellen. Bei so beliebten und vermeintlich wichtigen Themen, sollte das kein Problem sein. So können Debatten geführt werden, ohne dass alle Experte oder Wissenschaftler sein müssen.

            Wichtig ist jedenfalls zu erkennen, dass so oder so, die wissenschaftliche Perspektive das EINZIGE ist, was hier Antworten liefern kann. Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann muss rausgefunden werden, wie das verbessert wird. Jede andere Richtung ist zumindest eine Zeitverschwendung.