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Den Appell für einen “demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien” haben bis Dienstagvormittag 447 Medienschaffende, Forscherinnen und Künstler unterschrieben – der Tagesspiegel berichtete zuerst darüber. Die Initiatoren sind der Investigativjournalist und Grimme-Preisträger Silvio Duwe sowie die Autorin Annika Brockschmidt. Alleine schon der Sendungstitel sei journalistisch verantwortungslos. Caren Miosga nutze mit der “Fragestellung und der Wahl ihres Gastes eine von Rundfunkbeiträgen finanzierte Plattform, um Akteuren und Ideologien eine Bühne zu bieten, die im Falle eines Wahlsieges nicht zögern dürften, die Pressefreiheit erheblich einzuschränken oder abzuschaffen”, heißt es weiter.

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  • linule@lemmy.world
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    8 months ago

    Ich glaube nicht, dass die Lügen endlos wiederholt werden können, ohne sich lächerlich zu machen, wenn überzeugend korrigiert wird. Schwerpunkt überzeugend, was mehr Arbeit erfordert, als immer einfach zu meinen, moralisch überlegen zu sein.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      8 months ago

      Wo überzeugende Korrektur? Die rückgratlosen Talkshow-Kasper kriegen doch bestenfalls grenzdebiles “Ja. Ja. Interessant.” als Antwort hin, wenn irgendein Politiker mal wieder irgendeinen offensichtlich erstunkenen und erlogenen Mumpitz in die Weltgeschichte rausposaunt.

      Mehr ist auch nicht gewollt, denn man hat ja schließlich Angst, dass die hohen Herrschaften keine Interviews mehr geben, wenn man sie zu hart anfasst.