Defekte Klimaanlagen in Zügen, Böschungsbrände und “blow ups”: Die Hitzewelle bringt nicht nur Menschen an ihre Grenzen. Auch auf Schiene und Autobahn gab es am Wochenende Probleme.
Ein Problem sind die hohen Temperaturen auch für Autobahnen. “Die Hitzewelle hat dem Material sehr zugesetzt, wir hatten im gesamten Bundesgebiet erhebliche Schädigungen”, sagt Dirk Brandenburger von der Autobahn-GmbH. Auf den etwa 13.000 Autobahn-Kilometern sei etwa Bitumen geschmolzen.
Auch “blow ups” habe es gegeben. Also Betonplatten, die sich ausdehnen, blockieren und dann schlagartig nach oben aufbrechen. Etwa 40 Hitze-Schäden werden nun abgearbeitet, perspektivisch hilft nur, die Autobahnen dicker und mit hitzefesterem Material zu bauen. Wann wird das abgeschlossen sein? “Bei 13.300 Kilometern haben wir Jahrzehnte vor uns, bis alle Strecken erneuert sind”, stimmt Bradenburger auf Geduld ein.
Sehr viele Leute sind gestorben und worum geht es in dem ersten Artikel und Titelbild nach dieser Klima-Katastrophe ? Eine kaputte Autobahn.
Menschen scheinen da nicht viel zu zählen…
Jetzt mal etwas platt gefragt: Wenn der Asphalt heiß und weich wird, wäre dann ein Fahrverbot für besonders große Fahrzeuge mit 40 Tonnen Gewicht nicht sehr sinnvoll?


