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Für Getränke mit einem Zuckergehalt zwischen 4,5 und 7 Gramm pro 100 Milliliter sollen dem Papier zufolge 26 Cent je Liter fällig werden. Bei mehr als sieben Gramm wären es 32 Cent, bei mehr als zehn Gramm 38 Cent pro Liter. Für Getränke, die ausschließlich Süßstoffe enthalten, soll ebenfalls ein Satz von 26 Cent pro Liter gelten. Damit wären beispielsweise Cola Zero, Sprite Zero oder Fanta Orange Zero betroffen.
Die zusätzliche Abgabe würde zudem nicht einfach bei den genannten Centbeträgen bleiben. Auf die Steuer käme die Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Dadurch könnte der Endpreis noch stärker steigen.
Ein Beispiel: Eine Flasche Coca-Cola mit einem Liter Inhalt enthält laut den Angaben 10,6 Gramm Zucker pro 100 Milliliter. Dafür würden 38 Cent Steuer pro Liter fällig. Einschließlich Mehrwertsteuer ergäbe sich ein Aufschlag von rund 45 Cent. Ausgehend von einem bisherigen Preis von 1,23 Euro würde die Flasche demnach rund 1,68 Euro kosten. Noch deutlicher könnte der relative Aufschlag bei zuckerfreien Getränken ausfallen.
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Schon lange nicht mehr eine prinzipiell gute Idee so schwachsinnig umgesetzt gesehen. Ich hoffe dass da noch gegengearbeitet wird bis '27.
Schon lange nicht mehr eine prinzipiell gute Idee so schwachsinnig umgesetzt gesehen
Cannabis Legalisierung ist erst 2 Jahre her.
Hast wahrsch. Recht hab ich aber nicht so mitverfolgt. Schwachsinn in Stichpunkten?
- Bis zu 3 planzen selber anbauen
- maximal 150g gleichzeitig besitzen dürfen
- privat verschenken/weitergeben ist illegal
Bedeute wenn du deine 3 pflanzen erntest musst du 80% wegschmeisen weil du mehr als 150g hast
- Gemeinsamer anbau nur als Cannabis Club
- Clubs haben Obergrenze and Mitgliedern
- im Club darf nicht konsumiert werden
- Verkauf an nicht Clubmitglieder verboten
Bedeutet Clubs wollen nur Leute aufnehmen die auch viel kiffen. Wenn du nur gelegentlich rauchst kommst du legal nicht an gras.
Anstatt einfach 60% Steuer steht auf Verkauf zu machen vergleichbar wie bei Tabak und Verkauf zu erlauben machen sie so Schwachsinn bei dem du entweder 3 joints an Tag rauchst oder gar nicht legal dran kommst. Kein Wunder explodieren die medizinischen Cannabis Rezepte weil das der einzige weg ist legal an ne normale Menge für eine Person zu kommen.
Du hast vergessen, dass die Polizei Direktzugriff auf die Mitgliederlisten der Clubs hat (also keinen richterlichen Beschluss zur Einsicht braucht), man brandmarkt sich also bei einer Mitgliedschaft z.B. für Gängelei bei Verkehrskontrollen usw.
Das höre ich zum ersten mal. Und meine Blitzrecherche ergab:
Ein präventiver, dauerhafter oder automatisierter Zugriff der Polizei oder von Strafverfolgungsbehörden auf diese Verbrauchs- und Mitgliederdaten besteht nicht.
Hast du Quellen für deine Aussage?
https://diehanfapp.de/blog/hat-der-staat-zugang-zu-konsumentendaten-der-cannabis-social-clubs/
Gut, die “zuständige Behörde” ist in diesem Fall nicht die Polizei, aber das ist alles Exekutive, daher aus meiner Sicht als eins zu betrachten. Und der Artikel kommt zu dem Schluss, dass von “Auf Verlangen” ja sicher kaum Gebrauch gemacht würde, aber dazu würde ich gerne Daten sehen, insbesondere zur Anfangszeit, in der die Polizei die Clubs ja massiv gegängelt hat.
Aber kann man sehen wie man mag ob das jetzt gleichbedeutend ist mit dem was ich in meinem letzten Kommentar geschrieben hatte. Ich bin zugegeben selbst in der Materie nicht drin, ich hatte das nur so abgespeichert als “der Staat hat die Mitgliedsdaten”, was ja der Fall ist.
PS: Hier direkt der Gesetzestext: https://www.gesetze-im-internet.de/kcang/__26.html
Danke. Das sind tatsächlich sehr seltsame Regelungen.
Und die Folge ist, dass der Schwarzmarkt eben nicht wie eigentlich gewünscht ausgetrocknet wird, weil der legale Bezug für viele immer noch zu schwierig ist. In so manchen südlichen Bundesländern noch einmal besonders, weil den Vereinen die Zulassung besonders erschwert wird.
Ursprünglich war vorgesehen, die Einnahmen als zweckgebundene Abgabe einzusetzen und damit beispielsweise das Gesundheitssystem zu unterstützen. Nun soll es sich um eine allgemeine Steuer handeln. Die Einnahmen wären damit nicht an einen bestimmten Zweck gebunden.
Ist ja nicht so als hätten wir nicht gerade erst eine Debatte (gehabt), dass das Gesundheitssystem besser aufgestellt sein müsste. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon sich hebende Finger am Kabinettstisch wenn Merz fragt, welches Ressort viel zu investieren habe um “Innovation” zu fördern. Anders als im Meme fliegt da aber leider keiner hochkant raus, obwohl abermals neue Aufrüstungs- und Überwachungsscheisse, Energieabhängigkeiten und Individualverkehrsförderung vorgeschlagen werden…
Ursprünglich war vorgesehen, die Einnahmen als zweckgebundene Abgabe einzusetzen und damit beispielsweise das Gesundheitssystem zu unterstützen.
So wie bei jeder neuen Steuer. Aber mit der nächsten haben wir dann ein solide finanziertes Gesundheitssystem, bestens ausgestattete Schulen und top sanierte Straßen. Versprochen.
Versprochen.
Nein, das habe ich nicht versprochen, ich habe mich versprochen. Das haben sie missverstanden. Im übrigen ist die Situation inzwischen eine völlig andere als damals. - sinngemäße Reaktion von so manchem Politiky bei so mancher kritischer Nachfrage
Für Getränke, die ausschließlich Süßstoffe enthalten, soll ebenfalls ein Satz von 26 Cent pro Liter gelten.
Die negativen Effekte von Süßungsmitteln sind wissenschaftlich noch nicht belegt, oder?
Welches Süßungsmittel?
@probable_possum
Für mich ist das eine andere Baustelle. Zucker ist Zucker. Egal, was gegen Süßstoffe spricht, sie haben nicht die Kalorien von zugesetztem Zucker und sollten wegen der Steuerwirkung nicht wie Zucker behandelt werden. Klärt auf, verbietet bestimmte Substanzen, wenn sachlich geboten, aber tut nicht so als sei alles gleich schlecht.
@SapphireSphinxGanz deiner Meinung. Ich hasse Süssstoffe und meide sie wo ich kann. Keiner kann mir erzählen “da schmeckt man doch gar keinen Unterschied”. Sind nicht alle gleich eklig, aber definitiv schmecken die anders als Zucker.
Aber sie sind nicht das gleiche und haben völlig andere Wirkungen auf Kinder, Metabolismus etc. Von dem her wieso soll das gleich behandelt werden?
Warum macht man eigentlich eine solche Bepreisung gestaffelt und nicht kontinuierlich?
@SapphireSphinx
Welche geniale Lobbyist:in hat denn durchgesetzt, dass kein (zero) Zucker besteuert wird wie mit Zucker? (Es gibt kein Getränk außer Wasser, das nicht ohne Zucker irgendetwas, das süß schmeckt, enthält.)Hab schon von Leuten aus Großbritannien gehört, dass jetzt eben alles mögliche mit Süßstoffen vollgeballert ist. Das ist auch nicht geil, weil:
- Süßstoffe teilweise auch gesundheitsschädlich sind,
- Süßstoffe immer auch einen komischen Nebengeschmack haben, und
- sich die Geschmackswahrnehmung nicht an die geringere Süße gewöhnen kann. Also wenn man z.B. ein paar Wochen hart auf Zucker und Süßstoffe verzichtet, dann schmeckt einem danach vieles wesentlich süßer als davor, ohne dass endlos Zucker oder Süßstoffe drin sein muss.
Jedes Getränk außer Wasser und Tee ist auch ungesund.
bin mir ziemlich sicher mich erinnern zu können dass es dazu studien gab dass 1 kaffee am tag das (gesunde) leben verlängert.
Tee?
26 Cent pro Liter sind ja nicht gerade wenig… Das ist ein sehr merklicher Preisanstieg.
Das ist die Idee dahinter…
idee*
praktisch … wenn man nur wasser,tee, kaffee und rote beete saft trinkt. günstiger ist es auch noch. einfach mal machen.
Ich bin leider zu nem fürchterlichen Kaffeesnob geworden und kann nur noch die frisch gerösteten Bohnen aus meiner lokalen Rösterei verwenden. Das ist Arschteuer. Aber unfassbar lecker.
Rechne das mal durch. Für Filterkaffee zqjle ich für guten Kaffee ca 30 bis 40 Euro das kilo. Bei 15 Gramm für 250 ml ca 60 bis 70 cent für eine Tasse(Filter, Mühle, Wasser, Strom etc.) Das ist definitiv immer noch im Rahmen von den energy Drinks. Die liegen, von dem was ich zuletzt gesehen habe, so bei 88 cent pro 500 ml Dose. Ich vergleiche dir beiden unterschiedlichen volumina, da der Wirkstoffgehalt an Koffein ähnlich ist.
Mir ist durchaus bekannt, dass sehr ausgefallener Kaffee auch gerne mal bei so 60 bis 80 Euro (und mehr) das Kilo liegt aber mein Standpunkt bleibt durchaus bestehen. Guter fair gehandelter Kaffee ist preoslichvim Rahmen von dem süßen Kram, auch im Angebot.
Also wenn ich mir Cola in Pulverform kaufe, dann wird das nicht versteuert? Oder wenn ich mir in der Bäckerei einen Muffin kaufe?
Es geht hier um Getränke, also ist er Muffin erstmal raus, aber bei Getränken sollen keine Schlupflöcher übrig bleiben:
Es solle deswegen einen weiten Ansatz geben und möglichst keine Ausnahmen. “Die Aufnahme von Sirup, Konzentraten sowie Granulaten in den Steuergegenstand ist notwendig, um entsprechenden Ausweichbewegungen, die aus anderen Ländern bekannt sind, vorzubeugen.”
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundesregierung-zuckersteuer-ausweitung-100.html
Aber wer weiß, vielleicht kann man dann bald Brösel kaufen auf deren Packung vermerkt ist, dass man keinesfalls 3 Teelöffel in ein Glas Wasser rühren soll, um einen schmackhaften Eistee zu erhalten.
Einfach Aufdruck “Nicht für die Zubereitung von Getränken”, und fertig.
Hat damals schon funktioniert (wenn auch nur kurz), funktioniert heute bestimmt auch noch!
Dann wird Krümeleistee endlich verkauft als das was er ist. Ein sehr ungesunder Snack.
Aber ohne unter die Steuer auf zuckerhaltige Getränke zu fallen.
Natürlich ist dann ja kein Getränk mehr.
Na klar, wenn’s um Strafzahlungen geht die als Steuer getarnt werden hält die Regierung natürlich gern die Hand auf.
Das ist doch ein längst überfälliger Schritt, um diesen Mist unter Kontrolle zu bekommen.
Ich stimme dir aber insofern zu, dass es auffällig ist, dass die Steuer scheinbar kein Problem ist, aber eine Werberegulierung für Cola, Haribo und co. Unerreichbar zu aein scheint.
Einerseits ja. Andererseits werden die Leute trotzdem unvermindert weiterkaufen. An dauerhafte Preiserhöhungen haben wir uns doch alle längst gewöhnt.
Denn ein hoher Zuckerkonsum führt zu höherem Gewicht
Bekomme ich bei Untergewicht die Steuer erstattet?
Jede politische “verbesserung” heutzutage hat immer mit mehr kosten für die arbeiterklasse zu tun.
Und mit ausschalten von konkurrenz (pflanzenmilch).
Der Kapitalismus ist sonst handlungsunfähig und wird bald kippen.
Bin mal gespannt, ob wir mit dieser Steuer einen Marketingtrend hin zum Sirup bekommen. Wenn sie auf einen Liter Sirup nur unwesentlich mehr Steuern zahlen als auf ein Liter Cola, daraus aber 10 Liter Getränk werden, dürfte das ziemlich attraktiv sein.
Bei Sirup wird wahrscheinlich die Menge des fertigen Getränks zugrundegelegt werden:
Es solle deswegen einen weiten Ansatz geben und möglichst keine Ausnahmen. “Die Aufnahme von Sirup, Konzentraten sowie Granulaten in den Steuergegenstand ist notwendig, um entsprechenden Ausweichbewegungen, die aus anderen Ländern bekannt sind, vorzubeugen.”
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundesregierung-zuckersteuer-ausweitung-100.html
Könnte man nicht auch das wieder leicht umgehen, indem man das Mischungsverhältnis nicht oder viel stärker deklariert? Also zum Beispiel 1:1 Sirup zu Wasser, obwohl da quasi vor Zucker noch der Löffel stecken bleibt und das niemand so trinken würde.
wahrsl. wäre es besser, direkt die steuer von der menge zucker abhängig zu machen. also für etwas das 80% zucker ist dann halt eben 10× die steuer von etwas das nur 8% zucker ist.
Was für ein kolossaler Mumpitz. Nehmt Zerrrro und Säfte (ohne zugesetzten Zucker) aus, erweitert dir Zuckersteuer auf alle Lebensmittel. Das wäre deutlich sinnvoller.
Einfach MwSt auf Lebensmittel auf 25% erhöhen wen da oben kümmerst.
Es ist halt echt nicht Raketenwissenschaft diese Steuer so zu machen, dass sie vertretbar wäre.
Neuer Slogan: Zero Zucker, volle Steuer.
Für Getränke, die ausschließlich Süßstoffe enthalten, soll ebenfalls ein Satz von 26 Cent pro Liter gelten.
Also einfach 4 Gramm Zucker pro 100 Milliliter hinzufügen und dann keine Zuckersteuer?
Damit wär doch was gewonnen, oder nicht?
Ist Zucker + Süßstoff nicht schlechter als einfach nur Süßstoff?
Sobald Süßstoffe involviert ist müsste der 26ct Satz greifen. Hmmm ne wobei da steht ausschließlich.
















