Apples Versprechen war simpel: Persönliche Daten von iPhone-Nutzern fließen niemals in das Training von KI-Modellen ein. Damit ist es jetzt vorbei.
Wenigstens ist es Opt-In
Wer will wetten, wann es Opt-Out oder sogar gleich erzwungener Standard wird?
Hast du noch nicht mitbekommen? Die Tech-Industrie arbeitet darum, Opt-In umzudefinieren. Mittlerweile sieht man immer öfter “Opt-In by Default”, was Opt-Out umschreibt.
Oder manchmal ist es Opt-in, aber man wir so oft gefragt, dass man irgendwann genervt aufgibt…
Ah, das “We-dont-understand-consent”-Verfahren
Nein!
Doch!
Oh!
Das rückt dann auch das Live Recap Feature für die AppleWatch in ein anderes Licht. Ob das dann tatsächlich alles lokal bleibt…
Hahaha, hahaha, ein Tech Konzern der Datenschutz verspricht. Sichi klar, vor allem bei den Amis sind deine Daten sicher, vertrau ihnen, mach dir keine Sorgen! Die haben sich noch nie was zu schulden kommen lassen und werden ja auch immer von externen Instituten genauestens überprüft 🙄.
Das is ja genau was ich sage? Weiß nicht was der sarkastische Ton soll…
In dem Thread über das Apple Feature gab es halt Leute die angemerkt haben, dass Apples Geräte das KI Gedöns lokal laufen haben und daher nichts auf deren Servern landen würde. Das stellt sich hiermit dann ja in Frage
Naja, nein. Deine ursprüngliche Formulierung suggeriert das im ersten Moment angenommen wurde, das Apple Datenschutz ernst nimmt. Sonst würde die Neuigkeit das Feature nicht “in ein anderes Licht rücken”.
Lokal laufende Modelle und Modell Training mit Nutzerdaten sind 2 verschiedene paar Schuhe! Fast jedes moderne Handy kann zumindest lokal embedding Modelle laufen lassen. Mit lokalen Modellen kann Datenschutz funktionieren, da für die Funktion dieser eben keine Nutzerdaten weitergegeben werden müssen. Modelle trainieren ist aber eine andere Hausnummer, vor allem wenn’s gut werden soll. Das dürfte technisch noch nicht möglich sein, oder sehr lange brauchen und das Gerät extrem beanspruchen. Selbst das Finetuning der Modelle Lokal zu lösen dürfte dann nur unbemerkt möglich sein wenn das Telefon/Laptop über Nacht lädt.
Für das Training ist’s aber quasi Pflicht Daten in großen Stil ab zu greifen und sie in Rechenzentren zu verarbeiten und spätestens ab dem Punkt weiß keiner mehr wie es um den Datenschutz steht.
Es ging mir darum, dass Apple seine ursprünglich dstenschutzfreundlichen Aussagen (nicht, dass ich denen das unbedingt glaube) zum Thema KI beginnt zurückzurollen. Das betrifft jetzt nur das Training mit Kundendaten, aber wer weiß denn was als nächstes kommt. Am Ende sind ja auch die Inputs in der alltäglichen Nutzung wertvoll zum trainieren
Genau das wird dahinter stecken, die gesamten Nutzungsdaten. Denn das sind ja Kundendaten. Und je vielfältiger die Daten, desto besser wird das Model. Ergo werden sie früher oder später alles nutzen was sie können. Nicht das man solche Daten auch Datenschutzkonform verarbeiten könnte, ich bezweifle aber das dort der durchaus große Aufwand betrieben wird alle Daten zu anonymisieren. Schließlich sind genaue Benutzerdaten viel Geld wert





