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Cake day: June 20th, 2025

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  • Irgendwie erschreckend, dass es solche Artikel gibt, wo mehrere Personen dazu zitiert werden, was sie sich von dem Verkommen lassen von Grundbedürnissen zu Renditeobjekten erhoffen und wie die Einschätzungen der Verwirklichung dieser Hoffnungen sind.

    Ich mein klar, ist ein Artikel aus dem Wirtschaftsbereich, aber das ist halt so hart an der Lebensrealität des Normalbürgers vorbei. Da ist der einzige kritische Gedanke den man sich zu so Projekten macht, ob es sich denn finanziell wirklich rentiert.

    Abgesehen davon, bestimmt eine ganz tolle Idee ausländische Großinvestoren Einflussnahme auf den verfügbaren Wohnraum hierzulande zu ermöglichen. Wo große Investitionen getätigt werden, wird auch schnell die Lobbyarbeit intensiviert und dann muss man sich um solche Regulationen, die der Artikel hier noch als Renditerisiko benennt auch nicht mehr allzu lange sorgen machen.


  • Finde den Artikel leider nicht sonderlich gelungen, dabei gibt es hier durchaus Potenzial für eine Diskussion.

    Die Politisierung von solchen Taten, begangen durch Leuten mit Migrationshintergrund, auf der anderen Seite dann aber selber die Staatsangehörigkeit des Täters zu nutzen, um solche Debatten zu kritisieren und vorzuführen, finde ich etwas befremdlich. Ich verstehe aber irgendwo, warum der Author sich dazu entschieden hat.

    Der Aufruf nach mehr Sicherheitsvorkehrungen für Innenstädte in Form von Pollern wirkt recht naiv auf mich. Natürlich mag das ein effektives Mittel gegen die Verwendung von Autos als Waffe sein. Im selben Absatz wird aber auch geschrieben, dass sich Verbotszonen für Waffen wie z.B. Messer kaum wirksam umsetzen lassen. Na, ob jemand der es sich zum Ziel gemacht hat andere Menschen zu verletzen und zu töten, sein Vorhaben aufgibt und sich daraus resultierend als Person, von der keinerlei Gefahr ausgeht, wieder in die Gesellschaft integriert, nur weil jede Innenstadt eine Mauer aus Pollern umgibt?

    Dabei habe ich gar nichts gegen Sicherheitsmaßnahmen, wenn entsprechend umgesetzt. Wenn das Treffen solcher Sicherheitsmaßnahmen, in diesem Kontext, notwendig ist, ist es aber gewissermaßen bereits zu spät. Es mag als Präventivmaßnahme für Amokfahrten funktionieren, aber egal wie viele Poller man in Innenstädten aufstellt, werden diese nichts an einer Radikalisierung oder psychischen Erkrankungen von möglichen Tätern ändern.

    Und an dieser Stelle ist der Punkt bezüglich des Bildes von Männlichkeit im Artikel mit Sicherheit auch interessant. Was bringt denn Männer dazu, sich derart zu radikalisieren, dass sie zu solchen Taten bereit sind? Inwiefern begünstigt ein Männerbild, wie es in der Gesellschaft weit verbreitet ist, solche Prozesse? Wie wirkt sich ein noch toxischeres Männerbild, wie es in diversen Szenen online verbreitet wird, darauf aus und was zieht, vorallem junge Männer dazu hin? Warum sind manche Männer so empfänglich für religiöse Radikalisierung?

    Und hier gilt es meiner Meinung nach, die wahren Präventivmaßnahmen für solche Taten zu finden. Denn im Idealfall möchte man doch einen potenziellen Täter gar nicht erst entstehen lassen. Und ein potenzieller Täter entsteht nicht, weil dieser eines Morgens festgetellt hat, dass er ein Mann ist und daraufhin rausgeht und das Töten beginnt. So ein potenzieller Täter entsteht über einen längeren Zeitraum, durch immer zunehmendere Radikalisierung, oder im Fall von psychischen Erkrankungen durch z.B. mangelnde/ausbleibende Behandlung.

    Wenn man solche Taten wirklich nachhaltig verhindern möchte, bedarf es vermutlich eher sozialgesellschaftlichen Veränderungen, sowie eine Anpassung im Gesundheitssystem, das psychische Erkrankungen und die Behandlungen dieser endlich ernst nimmt.




  • Die Ausweitung des Überwachungssystems, der Datenspeicherung und Verarbeitung wird wohl jetzt unter jeglichem Vorwand versucht schmackhaft gemacht zu werden und es endlich durchgedrückt zu bekommen. Das scheint wirklich oberste Priorität geworden zu sein.

    Das man in diesem Fall dann gleich noch mal die extreme Bedrohung des Links-/Klimaextremismuses breitschlagen kann, grenzt für den einen oder anderen sicher an einen feuchten Traum.

    Und warum sollte man erst jetzt damit beginnen kritische Infrastruktur vernünftig zu schützen? Bei kritischer Infrastruktur sollte man ohnehin dafür gesorgt haben, dass diese geschützt ist bzw. das Betreiber aud Ausfallszenarien vorbereitet und handlungsfähig sind. Der Artikel erwähnt nicht, wie diese Schutzmaßnahmen aussehen sollen, aber ich hab so ein Gefühl, dass diese Maßnahmen gut mit der ersten Forderung zusammenpassen.

    Hier wird der Anschlag auch einfach als Vorwand genutzt um eigene Versäumnisse möglichst unbeachtet nachholen zu können.


  • Das stimmt so aber halt auch nicht.

    Schleswig-Holstein ist z.B. ganz aktuell im Wechsel von US Software zu Open Source Lösungen wie z.B. eben auch Linux. Auch in anderen Teilen von Europa gibt es solche Bemühungen.

    Und dieser Wechsel wird auch von anderen Bundesländern mit Interesse beobachtet.

    Man ist sich der Abhängikeit durchaus bewusst und man fängt zumindest damit an, etwas dagegen zu tun.

    Ob so ein Wechsel nach und nach auf Landesebene, statt im großen Stil und auf Bundesebene einheitlich gestaltet, der beste Weg ist, sei mal dahingestellt.






  • Gestern gings ja noch auf der Arbeit, heute war es gegen 13 Uhr dann aber genug und ich habe Hitzefrei verkündet. Hab dann selbst bis 16:30 Uhr noch im kühlen Büro weitergemacht und bin jetzt mittlerweile in der nicht ganz so kühlen Wohnung angekommen.

    Überraschenderweise immer noch kühler als gedacht in der Bude, aber vielleicht wirkt es jetzt erst nur so, weil ich von draußen komme. Bin gespannt wie die Nacht wird, Schlafen wird bei so einer Hitze schnell mal schwierig für mich.

    Sport lasse ich tatsächlich aber jetzt bei der Hitze mal ausfallen. Ich glaube kaum, dass das schlau wäre mich da jetzt noch in ein überhitztes Studio zu begeben. Da schade ich mir vermutlich mehr mit dem Sport, als das er mir helfen würde. Vielleicht ist das aber auch nur ein Rechtfertigungsversuch.


  • Fürchte mich vor dieser Woche, insbesondere dem Mittwoch mit angesagten Temperaturen bis 39°. Ich gehe bei wolkenfreien 25° schon ein, das wird also eine anstrengende erste Wochenhälfte für mich. Die Bude ist immerhin noch nicht allzu aufgeheizt und hier lässt es sich noch gut aushalten.

    Arbeit ist leider ein anderes Thema. Viele Aufträge angenommen, auch größere Projekte, die dann jetzt alle auch mehr oder weniger erledigt werden wollen. Mit der ganzen Arbeit will ich meine Leute aber auch nicht alleine lassen, während ich mich im kühlen Büro verkrieche, also wird selbst mit angepackt. Die Büroarbeit muss dann halt mal warten oder anschließend noch erledigt werden.

    Wie (oder ob) ich den Sport dann noch untergebracht bekomme, weiß ich leider noch so gar nicht. An der Stelle muss ich dann vielleicht zwangsläufig mal etwas kürzer treten, aber schauen wir mal.


  • Schlage mich nun seit ungewöhnlich langer Zeit, zumindest verhältnismäßig, mit Dracula von Bram Stoker in der englischen Fassung herum.

    Dabei gibt es nicht einmal einen konkreten Punkt der mich stört, womit ich mir diese Langwierigkeit erklären könnte. Irgendwie kann ich mich nur phasenweise auf das Buch einlassen bis ich dann wieder rauskomme und der Geschichte nicht die Aufmerksamkeit bieten kann, die sie verdient.

    Das was ich bisher aber gelesen habe gefällt mir soweit ganz gut. Das Buch stellt tatsächlich auch meinen ersten richtigen Kontakt mit der Erzählung Draculas dar, Filme oder andere Bücher, die die Geschichte nacherzählen oder davon inspiriert sind, habe ich bisher noch nicht gesehen/gelesen.

    Klar kennt man so die grobe Erzählung trotzdem, aber ich habe vorab nicht damit gerechnet, wie viel “zusätzliches Material” der eigentliche Roman noch enthält. Auch nicht, wie viel Interpretationsraum die Erzählung an sich ermöglicht.

    Mal schauen, ob ich es dann jetzt doch noch schaffe das Buch zu Ende zu lesen, oder ob es gerade einfach nicht das Richtige für mich ist, ich es erstmal bei Seite lege und zu einer anderen Zeit mich ihm wieder annehme.

    An alternativem Lesestoff mangelt es mir sicher nicht, der Stapel der zu lesenden Bücher wächst weiterhin fröhlich vor sich hin.