War mal: Küchenhilfe, Musikclub-Macher, Journalist, Kurierfahrer, Nachttanke-Kassierer, Computerladen-Betreiber.
Aktuell: Mit Hybrid-Taxi in Hamburg Teil der Verkehrswende im modalen Mobilitätsmix.

Aktivist für FOSS/OpenSource-Software und -Informationen, dezentrale Netzwerke sowie Freiheitsthemen (Rede-, Meinungs- und Informationsfreiheit)

Politik: Ökologisches Primat (Grün), dazu ein bisschen links-libertär. Team Naturwissenschaften.

Flexitarier, Kleingarten. Vernarrt in totes Holz (Bücher)

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  • @DrunkenPirate Wir haben sicherlich keinen Dissens bei der Feststellung, dass eine massenhafte Überwachung in einer durchdigitalisierten Gesellschaft deutlich besser machbar ist.

    Deshalb braucht es möglichst viele und große Rückzugsräume, die eben nicht durchdigitalisiert sind und ein Leben in Freiheit ohne permanente Überwachung ermöglichen. Und dort, insbesondere bei der Telekommunikations-Infrastruktur, brauchen wie sogar mehr Vernebelung, um der laufenden Beobachtung (im ‘Überwachungs-Kapitalismus’ vorwiegend durch Firmen) zu entrinnen. Bildlich: Statt der durchsichtigen Glasscheiben, durch die wir alle laufend beobachtet werden, brauchen wir mehr milchiges Glas.

    Wie willst du ‘Freiheit statt Überwachung’ durchsetzen, ohne es stärkstmöglich juristisch abzusichern?

    Ökologie und Digitalisierung sind die beiden aktuellen Jahrtausend-Themen. Umweltschutz ist schon in das Grundgesetz eingeflossen. “Freiheit statt totaler Digitalisierung” noch nicht.

    #Digitalzwang




  • @Nomad Ich schrieb: “(…) es bedarf eben keiner App, um z.B. den Besitz eines Deutschlandtickets nachzuweisen - ein QR-Code ist völlig ausreichend, ggf. ergänzt um einen analogen Personalausweis.”

    Du hats geantwortet: “Ansicht der Kontrolleure: Barcode in der APP wird bei Kündigung ja gelöscht, also ist der sicher. Ausdruck oder Screenshot ist wohl ein betrug. Das man das ticket einfach exportieren und in einer anderen app anzeigen kann interessiert dabei scheinbar niemanden.”

    Ich habe verstanden, dass deine Antwort kein Gegenargument gegen meines sein sollte. Ich will es nur noch einmal verdeutlichen: Wenn die Bahn, wie du es geschrieben hast, eine ordentliche digitale Infrastrulktur hätte und, dass ergänze ich, auf ihren Strecken ein durchgehendes Internet gewährleisten würde, dann böte ein ausgedruckter QR-Code die gleiche Sicherheit wie ein entsprechender Eintrag in einer App. Ein eigenes digitales Gerät als Ausdruck für Digitalzwang wäre nicht notwendig.

    #Digitalzwang


  • @brainwashed

    Ich halte den Begriff für griffig. Es geht mE nicht um Prozesse der Informationsverarbeitung, sondern um den Zwang, zur Teilnahme am Leben digitale Geräte mitzubringen. Aber es bedarf eben keiner App, um z.B. den Besitz eines Deutschlandtickets nachzuweisen - ein QR-Code ist völlig ausreichend, ggf. ergänzt um einen analogen Personalausweis.

    Die Firmen, die einen Zwang zu digitalen Geräten ausüben, tun sich auch keinen Gefallen damit. Ich z.B. nutze aus diesem Grund keine Paketstationen, obwohl die Zustellung sicherlich kostengünstiger für DHL & Co. wäre, als das Paket bis an meine Haustür zu bringen oder gar eineN NachbarIn zu suchen, die es an meiner Stelle annimmt.

    @schnurrito

    #Digitalzwang #Digitalcourage


  • @rbn

    Du schreibst: “Wenn Leute ihr Auto anschaffen, muss sichergestellt sein, dass wichtige Termine wahrgenommenen werden können. Wenn ein Dialysepatient drei mal die Woche ins Krankenhaus muss, dann muss das funktionieren.”

    Als Taxifahrer mit vielen Krankenfahrten, insbesondere Dialyse-Patienten, der Hinweis, dass die gesetzlichen Krankenkassen solche Fahrten mit dem Taxi bezahlen, weil die PatientInnen besonders nach der Behandlung häufig so maddelig sind, dass die auf keinen Fall selber Auto fahren sollen. Und ein abgesenktes Immunsystem ist auch ein guter Grund, ÖPNV-Massenbeförderungen zu meiden.

    @ladicius










  • @tux0r

    Nicht Staaten haben Großmachts-Fantasien, sondern konkrete Menschen (ich nannte Hitler).

    Und Sätze wie “welche Aggression denn, wenn Deutschland keine Waffen gehabt hätte” sind, mit Verlaub, Träumereien ohne Realitätsbezug. Im wirklichen Leben müssen wir umgehen mit dem, was oder wie es ist. Also z.B. mit einigen wirklich bösen Menschen, die skrupellos Leben und Gesundheit anderer für ihre Großmachts-Fantasien opfern. Gewaltbereite Menschen können nur mit der Drohung oder Anwendung von Gegengewalt gestoppt werden, und es hilft ungemein, wenn mensch selbst über mehr und bessere Waffen als der Angreifende verfügt.

    Vor, außerhalb und nach dem Schlachtgetümmel kann mensch dann immer noch von einer waffenfreien Welt träumen. Nur bitte nicht mit der Realität verwechseln.


  • @tux0r @Latschenkiefer

    Hätten die Gegner Deutschlands keine Waffen gehabt, wären Hitlers Großmacht-Fantasien dauerhafte Realität geworden.

    Gut, dass die Gegner Deutschlands mehr und mehr Waffen produziert haben, um den Aggressor zu stoppen und zu schlagen. Nichts anderes wird heute bei der Ukraine gemacht: Immer mehr und immer bessere Waffen liefern, um den Aggressor am Sieg zu hindern. Ziel muss es sein, die verantwortlichen Führer des Aggressors abschließend zu verurteilen und zu hängen (jedenfalls die, die sich nicht schon vorher selbst gerichtet haben).