Am Liebsten an Orten, wo viel Grün ist, und Vielfalt bunte Blüten treibt.
Bisweilen auch tagelang offline.
Sprachlich schon immer etwas eigentümlich und ausladend unterwegs.
Für manche Unkraut, für andere Blumen. Meine Natur halt.

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Cake day: June 24th, 2024

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  • JA!

    Kapitalistisches Glaubensbekenntnis
    Vor dem Börsengang und danach zu beten

    Ich glaube ans Kapital,
    das Allmächtige,
    den Schöpfer des Aktienmarkts und der Zinsen.

    Und an den Kapitalismus,
    seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
    empfangen durch die heiligen Wertpapiere,
    geboren aus Gier,
    gelitten unter den Brüdern Lehman,
    gekreuzigt, gestorben und begraben,
    hinabgestiegen in das Reich der Rettungsschirme,
    am dritten Tage auferstanden von den Schulden,
    aufgefahren zu den Investmentbankern;
    er sitzt zur Rechten des Dollars, des allmächtigen Vaters,
    von dort wird er kommen,
    zu richten die Schurkenstaaten und die Steuerflüchtlinge.

    Ich glaube an die heilige Wirtschaft,
    an die heilige Weltbank,
    Gemeinschaft der Heuschrecken,
    die Freiheit des Marktes,
    Auferstehung des Wohlstands
    und das ewige Wachstum.
    Amen.

    Matthias Kröner (dasgedichtblog.de)


  • Es gibt dann Eingangssperren mit Touchscreens und einem Schnelltest.
    Du musst nur in Deinem Gedächtnis kramen, schon bist Du drin.

    Lückentest Kölner Dom

    Ich glaube an ■,
    den ■, den ■,
    den ■ des Himmels und der Erde.

    Und an ■ ■,
    seinen ■ Sohn, unsern ■,
    empfangen durch den ■ ■,
    geboren von der ■ ■ ,
    gelitten unter ■ ■ ,
    ge■, ge■ und be■,
    hinabgestiegen in ■ ■ ■ ■,
    am ■ Tage auferstanden von den Toten,
    ■ in den Himmel;
    er sitzt zur ■ Gottes,
    des ■ Vaters;
    von dort wird er ■,
    zu richten die ■ und die ■.

    Ich glaube an den ■ ■,
    die ■ ■ Kirche,
    Gemeinschaft der ■,
    Vergebung der ■,
    Auferstehung der ■
    und das ■ ■.
    ■.


  • Abgesehen davon, dass die transfreindliche Feministin eigentlich keinerlei Beachtung verdient, habe ich eine mediale Anmerkung.
    Es geht um die o.g. Quelle, die aus meiner Sicht nicht so recht zu Feddit passt:
    Bei msn.com schreiben KIs die Inhalte.

    MSN bietet kostenpflichtige, aber auch werbefinanzierte Internetdienste an.
    Nachdem seit 2020 Journalisten, Redakteure und andere Produktionsmitarbeiter entlassen wurden, veröffentlichen automatisiert arbeitende Programme übernommene recherchierte als auch wenig bis gar nicht überprüfte Inhalte.

    Das ist doch alles nur Clickbaiting. Man hätte ja auch etwas anderes heraus picken und titeln können:
    𝐀𝐥𝐢𝐜𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳𝐞𝐫 𝐬𝐢𝐞𝐡𝐭 𝐇𝐞𝐢𝐝𝐢 𝐑𝐞𝐢𝐜𝐡𝐢𝐧𝐧𝐞𝐤 𝐚𝐥𝐬 𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐟𝐞𝐦𝐢𝐧𝐢𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠.

    Aber dann wäre das Ganze wohl nicht hier bei Feddit gelandet.

    Originalkontext Interview - laut emma.de

    Markus Feldenkirchen: Wenn Alice Weidel nach Angela Merkel die nächste Bundeskanzlerin würde, wie gut wäre das für die Sache der Frauen?
    Alice Schwarzer: Schwierig. Das ist schwierig.
    Feldenkirchen: Ich höre da eine gewisse Ambivalenz raus.
    Alice Schwarzer: Ja, Sie unterstellen da jetzt ganz viel. Sie wäre Bundeskanzlerin usw. Sie fragen nicht nach der Person an sich. Das wäre sicherlich, hätte trotzalledem vermutlich auch den Effekt, ermutigend für Frauen zu sein. Wahrscheinlich. Unter anderem, ja.
    Markus Feldenkirchen: Lassen wir mal so stehen.







  • wird von den Hetzblättern so stark befeuert, weil ein ordentlicher Aufreger lenkt immer gut ab

    Unsere Hetzblätter sind eng verknüpft mit fossilien Unternehmen, denen mit jedem Tag immer weiter das Geschäftsfeld wegbricht. Es braucht riesen Kampagnen, um die Bevölkerung davon abzuhalten, die Energiewende schon heute umzusetzen, die sowieso sehr bald und unausweichlich kommen wird. Noch finden sich ausreichend Desinformierte, die sich Gasheizungen einbauen, oder Verbrenner kaufen.

    Ja, es ginge SO VIEL, wenn nicht mächtige Leute schnell noch den großen Reibach machen wollen würden, ehe auch der letzte Michel begriffen hat, dass die erneuerbaren um Welten effizienter und daher günstiger sind (wenn er sich schon nicht für das Klima und die Zukunft seiner Kinder interessiert).

    Wer Milliarden Umsätze macht, kann natürlich auch Milliarden investieren, um Narrative über die erneuerbaren zu verbreiten, die dem Michel einleuchtend erscheinen. Dagegen anzuleuchten ist schwer - aber nötig, wenn wir in Europa energiewirtschaftlich nicht komplett abgehängt, und abhängig von China werden wollen.


  • Das gilt in der gesamten EU!

    Bundesamt für Logistik und Mobilität:

    Grundlage für das Förderprogramm Abbiegeassistenzsysteme (AAS) ist die am 5.1.2020 in Kraft getretene EU-Verordnung Nr. 2019/2144 über die allgemeine Sicherheit und den Schutz der Fahrzeuginsassen und von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden.

    Diese EU-Verordnung schreibt verpflichtend vor, dass ab Juli 2022 neue Fahrzeugtypen und ab Juli 2024 neu zugelassene Fahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet sein müssen. Ein wesentliches Ziel dieser Verordnung ist, die Anzahl der Getöteten und Verletzten durch die verpflichtende Einführung von Fahrzeugsicherheitssystemen weiter zu senken. Ein Abbiegeassistent unterstützt gezielt den Lkw-Fahrer beim Abbiegevorgang, wenn eine Rad fahrende Person übersehen werden könnte.




  • Was im Artikel für mich mal wieder anklingt, ist so eine Art Enttäuschung darüber, dass das Projekt nicht gleich alle Energiewendeprobleme löst. Keine der fossilen und atomaren Energien konnte je alle Energieprobleme lösen. Dennoch wird bei allen erneuerbaren und alternativen Energien erwartet, dass sie dann universale Wundermittel sein müssen. Und es wird heftig beklagt, wenn sie es natürlich nicht sind.

    Ich sehe das anders: Viele kleine, lokale Projekte stellen einen vielversprechenden Ansatz dar, gemeinsam die Energiewende zu meistern. Das im Artikel aufgezeigte Projekt ist nämlich nicht das einzige hier in Bochum jenseits Wind- und Solarenergie.

    Für ein neues Stadtviertel (auf dem ehemaligen Opel-Gelände!) wird beispielsweise das natürliche Energiepotenzial aus dem warmen Grubenwasser im vor Ort befindlichen Bergwerkstollen für die Wärme- und Kälteversorgung eingeplant.

    Im Bergbaumuseum Bochum habe ich mal auf einer Karte gesehen, wie es unter unserer Stadt aussieht. Da ist alles von Gängen durchzogen, als hätte man 10 Maulwürfe und 10 Wühlmäuse auf einmal in einem kleinen Hausgarten. Manchmal stürzt da auch was ein, und es verschwindet ein Cabriolet samt Garage! (Krater von Wattenscheid)

    Die Folgen des Steinkohlebergbaus sind also auch nach der Stilllegung überall zu spüren. Und zu riechen. Bis heute muss beispielsweise Abwasser teilweise noch überirdisch geführt werden. Wenn neben diesen “Ewigkeitslasten” nun zukunftsfähige Ressourcen aus diesen Hinterlassenschaften der Vergangenheit erwachsen, dann ist das doch ein Grund zur Freude.





  • Nicht überall werden die Jobcenter vom Bund betrieben.
    Was das Jobcenter in Essen anders macht:

    Die Sachbearbeiter beauftragen externe Teams aus Psychologen und Sozialpädagogen, um die häufig vorliegenden komplexen Problemlagen fundiert abzuklären. Selbstverständlich gilt da immer die Schweigepflicht und das Jobcenter erfährt nur das, was Betroffene es wissen lassen wollen.

    In besonderen Fällen wird dann (auf Kosten des Jobcenters) aufsuchende Sozialarbeit mit Hausbesuchen durchgeführt - allerdings fachkundig, zugewandt und nicht etwa gegen den Willen der Betroffenen. Nicht selten werden Anträge in einem Moment äußester Not gestellt - da braucht es solche Unterstützung. Manche Leute haben jahrelang keinen Arzt gesehen, andere haben seit Tagen nichts mehr gegessen, wieder andere leben auf der Straße…

    Nach allem, was ich gehört habe, ist dieses Modell erfolgreich. Natürlich ist auch hier noch viel Luft nach oben, aber: Diejenigen, die aus anderen Städten umgezogen sind, sind manchmal regelrecht begeistert davon. Es gibt viel zu viele, die jahrelang durch das soziale Netz fallen. Für sie ist elementar, endlich mal gesehen und aktiv unterstützt zu werden.

    Es wäre allen Betroffenen zu wünschen, dass sie - so sie sich unterstützen lassen können und mögen - wohlwollend und fachkundig dort abgeholt würden, wo das Schicksal sie hingeworfen hat.

    Hintergründe und Links für Interessierte

    Essen ist eine sogenannte Optionskommune und betreibt seine Jobcenter selbst und nach eigenen Regeln.
    In der Stadt Essen erhält etwa ein Sechstel der Bevölkerung existenzsichernde Leistungen, davon die meisten SGBII. Das sind etwa 86.000 Leute, und damit doppelt so viele Empfänger:innen wie im deutschen Schnitt.

    Die allermeisten Betroffenen mit bislang unzureichender medizinischer Versorgung nehmen gerne das Angebot an, sich dann beispielsweise bei der LVR-Universitätsklinik (Psychiatrie) weiter helfen zu lassen. Diese hat eine spezielle Kooperation mit dem Jobcenter und extra Kapazitäten dafür.

    Selbst wenn es dabei - quasi im Auftrag der Steuerzahler:innen - vorrangig darum geht, Leute in Arbeit zu bringen, bedeutet dieses Vorgehen nicht selten, dass Menschen erst mal wieder zurück ins Leben gebracht werden, weil sie beispielsweise dabei unterstützt werden, ihre Schuldenproblematik anzugehen, aus dem Obdachlosenheim in eine Wohnung zu ziehen, oder ihre Depression diagnostizieren und behandeln zu lassen.