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Cake day: June 23rd, 2024

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  • Hier noch der Erfahrungsbericht meiner Freundin.

    Ja. Rock am Ring war heftig. Vorallem der erste Abend. Linkin Park war auf der großen Bühne im hinteren Teil des Geländes. Vorne spielte danach Limp Bizkit. Um dahin zu kommen, musste man an den ganzen Ständen vorbei und dann durch eine Engstelle, weil Telekom da eine Tribüne aufgebaut hatte, an der Man erst vorbei musste. Die Stelle war die Hölle. Da hatte auch meine Panikattacke eingesetzt. Die Leute drückten in alle Richtungen. Während mein Mann nach vorne geschoben wurde, wurde ich nach hinten gedrängt. Die Leute schoben zur Seite, es war einfach nicht schön und hatte mir da tatsächlich komplett den Abend ruiniert. Ich hatte am nächsten Tag so Angst, wieder durch diese Stelle zu müssen. Selbst jetzt wird mir noch anders, wenn ich daran denken muss. Das mit dem Shuttle Bus war genauso schlimm. Am Mittwoch Nachmittag waren schon alle Camping Plätze voll. Die haben noch extra Flächen von den Bauern gemietet, damit die anderen, die erst am Donnerstag anreisen, noch Plätze bekommen haben. Wir waren auf dem Platz, der am weitesten entfernt war, wo wir nur mit dem Bus hinfahren konnten. Dieser wurde aber ab 4 Uhr eingestellt. Bis um 3 lief die letzte Band. Wir waren schon früher am Bus, mussten aber 1 1/2 Stunden warten, bis wir noch einsteigen durften. Unsere Zeltnachbarn sind später dran gewesen, die mussten die 8KM nachts, besoffen auf der Bundesstraße laufen. Ohne Beleuchtung, ohne Gehweg. Irgendwann haben sie die Leute über die Nordschleife laufen lassen, nachdem die Polizei die anderen auf der Straße noch begleitet hatte und Licht gegeben haben. Für mich war es definitiv eine einmalige Sache. Die nächsten werde ich zuhause auf der Couch verbringen und mir den livestream anschauen.










  • Das ist so ein Precht-Klischee, das ja gerne ausgepackt wird. Und ich verstehe das auch: Die Art zu reden, die Frisur, die pseudo-schlaue Pop-Philosophie. Es ist leicht sich darüber lustig zu machen. Allerdings greifst du damit seine Person an und ignorierst das, was er sagt. Alter Politiker-Trick, funktioniert gut.

    Da stimme ich dir sogar zu. Für mich ist er trotzdem ein absolut unsympatischer Mensch. Hat immer etwas sehr oberlehrerhaftes und irgendwie von oben herab. Vielleicht geht es aber nur mir so.

    Die Stimmung gegen ihn ist gekippt, nachdem er den Brief gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine unterzeichnet…

    Du stellst das so dar als wäre er von anderen ins Abseits gestellt worden. Er hat sich da selbst hin gestellt. Wer eine quasi unbewaffnete Ukraine fordert, fordert die Aufgabe der Ukraine und gibt damit Russland und Putins Angriffskrieg recht. Und wer glaubt in einem Russland von Wladimir Putin könne er frei leben, der hat in den letzten Jahren wohl unter einem Stein gelebt. Er fordert also von der Ukraine und deren Bevölkerung indirekt sich in Unfreiheit zu begeben. Nicht weniger.

    Klar hat er keine Angst vor Russen (also den dort lebenden Menschen). Aber vor dem Putin’s Russland und seinen Imperialistischen Träumen sollte er sich schon fürchten. Und leider folgen anscheinend nicht all zu wenige Russen seinem Weltbild.










  • Oh ja. Ich hör sie schon. Döööööööööh - dööööhh - dööh. Muss ich nachher unbedingt raussuchen. Durfte (also musste) in meiner Schulzeit einen Vortrag über Anton Bruckner halten. Hab mir einen Tag vorher dann genau diese Platte von meiner Musiklehrerin ausgeliehen (mit dem entsprechenden skeptischen Blick ihrerseits) und hab die dann die Nacht durchgehört. Beim ersten Mal fand ich’s noch doof, aber irgendwann hat’s mich einfach voll erwischt.

    Ach ja. Da konnte zwei Karten für Hans Zimmer im Oktober ergattern. Da freu ich mich auch schon drauf wie Bolle.